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Hexakopter - just for fun

Weniger ist manchmal mehr

Eigentlich sind Kopter recht einfache Fluggeräte, denn sie bestehen lediglich aus einem Satz Motoren, die auf Auslegern montiert über eine zentrale Montageplatte miteinander verbunden sind. Hinzu kommt eine zentrale Elektronik, die eine Umrechnung der Steuersignale des Senders vornimmt und dafür sorgt, dass jeder der angeschlossenen Motoren mit der richtigen Drehzahl läuft, um die vom Piloten gewünschte Bewegung des Kopters zu erzeugen. Damit aus einem Kopter eine Drohne wird, müssten weitere assistierende Zusatzelektroniken in Form von hochpräzisen Lagestabilisatoren, Autopilot und GPS installiert werden, auf die bei diesem Kopter jedoch bewusst verzichtet wird. So bietet er ein Maximum an Flugspaß und stellt dank seiner nahezu identischen Steuermotorik ein ideales Traininggerät für das Fliegen klassischer Hubschrauber dar.


Die Urversion des DSK6 mit selbstgefertigter Abdeckhaube vor dem ersten Streckenflug

Für die bessere Lageerkennung und auch zum Schutz der freiliegenden Steuerelektronik wurde ein Deckel aus einer Styropor-Halbkugel angefertigt und markant gestaltet. Die Verwendung bruchsicherer 10-Zoll-Propeller aus Kohlefaser sollte bei flotterer Flugweise unbedingt erfolgen, da einfache Kunststoff-Exemplare schon mal reißen und der Kopter dann nahezu unkontrollierbar wird. Einsätze bei Nacht mit LED-beleuchteten Auslegern und mitgeführtem Feuerwerk sorgen für eine spannende Abwechslung, wofür jedoch nach der aktuellen Rechtslage selbst auf Modellflugplätzen eine Ausnahmegenehmigung der Luftaufsichtsbehörde einzuholen ist.